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Aktuelles aus der Praxis

Jetzt aktuell: Zeckenprophylaxe

 

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen sind auch die Zecken wieder unterwegs und damit steigt das Risiko von Zecken übertragenen Krankheiten wieder an. Zecken übertragen zahlreiche virale, bakterielle und parasitäre Krankheiten. Die häufigsten Erreger in der Schweiz, welche durch einen Zeckenbiss übertragen werden können, sind die Borreliose und die Zeckenenzephalitis (Hirnhautentzündung), seltener kommt es zur Erkrankung der Ehrlichiose oder der Babesiose (Hundemalaria).

 

Die wichtigste Massnahme ist sein Tier regelmässig nach einem Spaziergang oder Freigang nach Zecken abzusuchen. Häufig können Zecken entfernt werden, bevor sie sich festgebissen haben. Hat eine Zecken bereits zugebissen, dann verwendet man am besten eine Zeckenpinzette, mit welcher man die Zecke direkt an der Haut ergreift und mit leichten Zug langsam senkrecht aus der Haut zieht.

 

Wir empfehlen weiter während der Zeckensaison sein Tier mit einem geeigneten Präparat vor den Zecken zu schützen. Es gibt mittlerweile viele Präparate in der Form von Tabletten, Spot on-Präparaten und Halsbänder für Hund und Katze, welche Zecken abhalten oder abtöten beim Biss.

 

Beim Hund gibt es auch die Möglichkeit der "Zeckenimpfung". Eine solche schützt allerdings nicht vor Zeckenbefall, sondern vor den Krankheiten, welche die Zecke übertragen kann. Beim Hund kann man gegen Borreliose und Babesiose impfen. Die Impfungen erfolgen von Vorteil im Frühjahr vor Beginn der Zeckensaison.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an unser Praxisteam.

Reisen mit Hund und Katze


Reisen mit dem einem Tier müssen gut vorbereitet sein. Weltweit stellen Länder verschiedene Ansprüche an die Einreise mit einem Tier. Nehmen Sie deshalb bitte frühzeitig mit Ihrem Tierarzt Kontakt auf, damit die nötigen Formalitäten und Schutzmassnahmen durchgeführt werden können.


Für die Einreise aus der Schweiz in die meisten Länder der EU gelten folgende Bestimmungen:
• Das Tier braucht eine gültige Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss 21 Tage vor Einreise erfolgt sein.
• Ihr Hund oder Ihre Katze braucht einen Heimtierausweis.
• Ihr Kleintier muss durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein.


Für die Rückreise aus der EU in die Schweiz gelten die gleichen Bestimmungen. Einige skandinavische Länder und Grossbritannien haben spezielle Vorschriften. Für Reisen ausserhalb der EU erkundigen Sie sich am besten beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder bei der Botschaft des jeweiligen Landes.


Mit der zunehmenden Mobilität und Reiseaktivität des Menschen haben Reisekrankheiten bei Kleintieren stark an Bedeutung gewonnen. Vor allem Hunde, welche in südliche Länder mitreisen oder aus diesen Ländern mit nach Hause genommen werden, erkranken an den dort heimischen Krankheiten wie der Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose oder der Herzwurmerkrankung, aber auch Katzen können davon betroffen sein. Diese vier Krankheiten zeigen in der Regel einen schwerwiegenden Verlauf und können zum Tod Ihres Kleintiers führen.


Den vier Krankheiten gemeinsam ist, dass sie alle durch blutsaugende Insekten übertragen werden. Zecken sind die Überträger der Babesiose und Ehrlichiose, Sandmücken übertragen die Leishmaniose und die Herzwurmerkrankung wird durch Stechmücken verbreitet.


Ihr Tier kann vor diesen und anderen Reisekrankheiten durch Impfungen und geeignete Antiparasitika geschützt werden. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig bei uns, damit wir Ihren Vierbeiner optimal gegen ungewollte „Reisesouvenirs“ schützen können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.

Der alternde Patient

 

Durch bessere Ernährung und Fortschritte in der medizinischen Diagnostik und Therapie ist auch die Lebenserwartung unserer Haustiere in den letzten Jahren angestiegen. Mit einer höheren Lebensdauer zeigen sich aber vermehrt altersbedingte Erkrankungen bei unseren Vierbeinern. Durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen können Krankheiten in der Regel erkannt und oft auch therapiert werden.

 

Der Alterungsprozess ist einerseits individuell bedingt durch Haltungsbedingungen, Körpergewicht und Ernährung, aber auch von Tierart und Rasse geprägt. In der Regel werden Katzen später zum Senior als Hunde und grosse Hunde altern schneller als kleine Hunderassen. Vereinfacht lässt sich sagen, dass kleine Hunde und Katzen etwa ab 10 Jahren als Senior gelten, mittelgrosse Hunde ab 8 Jahren und grosse Hunde schon ab 6 Jahren. Von geriatrischen Patienten sprechen wir, wenn ein Tier die letzten 25% der zu erwartenden Lebensdauer erreicht hat.

 

In Alter nehmen viele Organfunktionen ab. Das Ziel einer Vorsorgeuntersuchung ist die Krankheiten zu entdecken, bevor Symptome entstehen, um frühzeitig präventive therapeutische Massnahmen ergreifen zu können. Neben einer klinischen Untersuchung und der Gewichtskontrolle sind im Seniorenalter regelmässige Blut- und Urinuntersuchungen sinnvoll. Auch eine Blutdruckmessung und eine Augenuntersuchung ist bei alternden Hunden und Katzen zu empfehlen. Weitere Untersuchungen wie Röntgen- oder Ultraschall ergeben sich evtl. aus den erhobenen Befunden.

 

Tiersenioren sollten mindestens einmal pro Jahr prophylaktisch untersucht werden. In der Regel geschieht dies im Rahmen der Auffrischung des Impfschutzes. Falls Sie als Besitzer Ihr Tier im Alter nicht mehr impfen lassen, weil z.B. eine alte Katze nicht mehr nach draussen geht, vergessen Sie bitte nicht den jährlichen Gesundheitscheck! Geriatrische Patienten empfehlen wir halbjährlich vorzustellen. Mit einer optimalen medizinischen Versorgung kann in der Regel gewährleistet werden, dass Hunde und Katzen ohne oder nur mit geringen Einschränkungen in Würde alt werden dürfen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.