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Aktuelles aus der Praxis

Betriebsferien Fasnacht 2020

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden

Unsere Praxis bleibt vom 22. Februar 2020 bis 1. März 2020 geschlossen. Ab Montag 2. März 2020 sind wir wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie und Ihre Tierfreunde im Einsatz. In dringenden Notfällen wählen Sie unsere Praxisnummer und folgen den Anweisungen der Tonbandansage.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen eine rüüdig schöne Fasnacht.

Dr. med. vet. Roger Achermann Bruckner und Team

Neue Öffnungszeiten Donnertag und Samstag ab 1. Januar 2020 

 

Unsere Praxis ist neu ab 1. Januar 2020 am Donnerstag durchgehend von 0900 bis 1500 Uhr geöffnet und jeweils am 1. Samstag im Monat von 0800 bis 1200 Uhr.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

 

Dr. Roger Achermann Bruckner und Team

Reisen mit Hund und Katze


Reisen mit dem einem Tier müssen gut vorbereitet sein. Weltweit stellen Länder verschiedene Ansprüche an die Einreise mit einem Tier. Nehmen Sie deshalb bitte frühzeitig mit Ihrem Tierarzt Kontakt auf, damit die nötigen Formalitäten und Schutzmassnahmen durchgeführt werden können.


Für die Einreise aus der Schweiz in die meisten Länder der EU gelten folgende Bestimmungen:
• Das Tier braucht eine gültige Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss 21 Tage vor Einreise erfolgt sein.
• Ihr Hund oder Ihre Katze braucht einen Heimtierausweis.
• Ihr Kleintier muss durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein.


Für die Rückreise aus der EU in die Schweiz gelten die gleichen Bestimmungen. Einige skandinavische Länder und Grossbritannien haben spezielle Vorschriften. Für Reisen ausserhalb der EU erkundigen Sie sich am besten beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder bei der Botschaft des jeweiligen Landes.


Mit der zunehmenden Mobilität und Reiseaktivität des Menschen haben Reisekrankheiten bei Kleintieren stark an Bedeutung gewonnen. Vor allem Hunde, welche in südliche Länder mitreisen oder aus diesen Ländern mit nach Hause genommen werden, erkranken an den dort heimischen Krankheiten wie der Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose oder der Herzwurmerkrankung, aber auch Katzen können davon betroffen sein. Diese vier Krankheiten zeigen in der Regel einen schwerwiegenden Verlauf und können zum Tod Ihres Kleintiers führen.


Den vier Krankheiten gemeinsam ist, dass sie alle durch blutsaugende Insekten übertragen werden. Zecken sind die Überträger der Babesiose und Ehrlichiose, Sandmücken übertragen die Leishmaniose und die Herzwurmerkrankung wird durch Stechmücken verbreitet.


Ihr Tier kann vor diesen und anderen Reisekrankheiten durch Impfungen und geeignete Antiparasitika geschützt werden. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig bei uns, damit wir Ihren Vierbeiner optimal gegen ungewollte „Reisesouvenirs“ schützen können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.

Der alternde Patient

 

Durch bessere Ernährung und Fortschritte in der medizinischen Diagnostik und Therapie ist auch die Lebenserwartung unserer Haustiere in den letzten Jahren angestiegen. Mit einer höheren Lebensdauer zeigen sich aber vermehrt altersbedingte Erkrankungen bei unseren Vierbeinern. Durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen können Krankheiten in der Regel erkannt und oft auch therapiert werden.

 

Der Alterungsprozess ist einerseits individuell bedingt durch Haltungsbedingungen, Körpergewicht und Ernährung, aber auch von Tierart und Rasse geprägt. In der Regel werden Katzen später zum Senior als Hunde und grosse Hunde altern schneller als kleine Hunderassen. Vereinfacht lässt sich sagen, dass kleine Hunde und Katzen etwa ab 10 Jahren als Senior gelten, mittelgrosse Hunde ab 8 Jahren und grosse Hunde schon ab 6 Jahren. Von geriatrischen Patienten sprechen wir, wenn ein Tier die letzten 25% der zu erwartenden Lebensdauer erreicht hat.

 

In Alter nehmen viele Organfunktionen ab. Das Ziel einer Vorsorgeuntersuchung ist die Krankheiten zu entdecken, bevor Symptome entstehen, um frühzeitig präventive therapeutische Massnahmen ergreifen zu können. Neben einer klinischen Untersuchung und der Gewichtskontrolle sind im Seniorenalter regelmässige Blut- und Urinuntersuchungen sinnvoll. Auch eine Blutdruckmessung und eine Augenuntersuchung ist bei alternden Hunden und Katzen zu empfehlen. Weitere Untersuchungen wie Röntgen- oder Ultraschall ergeben sich evtl. aus den erhobenen Befunden.

 

Tiersenioren sollten mindestens einmal pro Jahr prophylaktisch untersucht werden. In der Regel geschieht dies im Rahmen der Auffrischung des Impfschutzes. Falls Sie als Besitzer Ihr Tier im Alter nicht mehr impfen lassen, weil z.B. eine alte Katze nicht mehr nach draussen geht, vergessen Sie bitte nicht den jährlichen Gesundheitscheck! Geriatrische Patienten empfehlen wir halbjährlich vorzustellen. Mit einer optimalen medizinischen Versorgung kann in der Regel gewährleistet werden, dass Hunde und Katzen ohne oder nur mit geringen Einschränkungen in Würde alt werden dürfen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.