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Aktuelles aus der Praxis

Katzenchipaktion November 2018

Im Gegensatz zu Hunden, bei denen der Mikrochip obligatorisch ist, sind bisher in der Schweiz nur etwa 30% der Katzen elektronisch gekennzeichnet. Ein Mikrochip in der  Grösse eines Reiskorns gibt jeder Katze eine unverwechselbare Identität. Der Mikrochip wird an der linken Halsseite eingesetzt, der kleine Eingriff bereitet keine Schmerzen und kann somit ohne Narkose erfolgen. Auf dem Mikrochip ist eine einmalige Identifikationsnummer hinterlegt, die mit einem Lesegerät abgefragt werden kann und über eine Datenbank der Tierhalter schnell und sicher ermittelt wrd. Tierärzte, Tierheime, die Polizei, aber auch immer mehr und mehr Kadaverentsorgungsstellen sind mit Lesegeräten ausgerüstet und können somit die Identität einer Katze durch Ablesung des Chips sofort ermitteln.

 

 

 

 

Mit der Katzenchipaktion im November 2018 tragen die Schweizer Tierärzte dazu bei, dass aufgefundene Katzen wieder schnell zu Ihren Besitzern zurückfinden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.

 

10 Jahre Kleintierpraxis Huobmatt - Tag der offenen Tür

 

Die Kleintierpraxis Huobmatt in Meggen feierte am Samstag 1. September 2018 ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

 

In der modernen Kleintiermedizin behandeln Tierärztinnen und Tierärzte nicht nur kranke Tiere, sie sind ebenso ein vertrauter Partner in der Gesundheitsvorsorge eines Haustiers, denn auch in der Tiermedizin gilt: "Vorbeugen ist besser als heilen".

 

Neben einem Einblick in die klassische kurative Tätigkeit des Tierarztes wie die Sprechstunde, das Röntgen oder den Operationsraum erhielten die Besucherinnen und Besucher spannende Informationen zu komplementären medizinischen Themen wie Akupunktur, Homöopathie und Osteopathie bei Tieren. Weiter wurde gezeigt wie Haustieren bei Verhaltensproblemen, welche eine grosse Belastung für Tier und Besitzer sein können, geholfen werden kann. Ein kleines Präsent und ein Apéritif rundeten das Jubiläum ab.

 

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das zahlreiche Erscheinen und für das entgegengebrachte Vertrauen der letzten zehn Jahre.

 

Dr. Roger Achermann Bruckner und Team

 

 

Reisen mit Hund und Katze


Reisen mit dem einem Tier müssen gut vorbereitet sein. Weltweit stellen Länder verschiedene Ansprüche an die Einreise mit einem Tier. Nehmen Sie deshalb bitte frühzeitig mit Ihrem Tierarzt Kontakt auf, damit die nötigen Formalitäten und Schutzmassnahmen durchgeführt werden können.


Für die Einreise aus der Schweiz in die meisten Länder der EU gelten folgende Bestimmungen:
• Das Tier braucht eine gültige Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss 21 Tage vor Einreise erfolgt sein.
• Ihr Hund oder Ihre Katze braucht einen Heimtierausweis.
• Ihr Kleintier muss durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein.


Für die Rückreise aus der EU in die Schweiz gelten die gleichen Bestimmungen. Einige skandinavische Länder und Grossbritannien haben spezielle Vorschriften. Für Reisen ausserhalb der EU erkundigen Sie sich am besten beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder bei der Botschaft des jeweiligen Landes.


Mit der zunehmenden Mobilität und Reiseaktivität des Menschen haben Reisekrankheiten bei Kleintieren stark an Bedeutung gewonnen. Vor allem Hunde, welche in südliche Länder mitreisen oder aus diesen Ländern mit nach Hause genommen werden, erkranken an den dort heimischen Krankheiten wie der Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose oder der Herzwurmerkrankung, aber auch Katzen können davon betroffen sein. Diese vier Krankheiten zeigen in der Regel einen schwerwiegenden Verlauf und können zum Tod Ihres Kleintiers führen.


Den vier Krankheiten gemeinsam ist, dass sie alle durch blutsaugende Insekten übertragen werden. Zecken sind die Überträger der Babesiose und Ehrlichiose, Sandmücken übertragen die Leishmaniose und die Herzwurmerkrankung wird durch Stechmücken verbreitet.


Ihr Tier kann vor diesen und anderen Reisekrankheiten durch Impfungen und geeignete Antiparasitika geschützt werden. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig bei uns, damit wir Ihren Vierbeiner optimal gegen ungewollte „Reisesouvenirs“ schützen können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.