News

Aktuelles aus der Praxis

Betriebsferien Sommer 2020

 

Unsere Praxis bleibt vom 25. Juli bis 9. August 2020 geschlossen. In dringenden Notfällen wählen Sie unsere Praxisnummer und folgen den Anweisungen der Tonbandansage.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Dr. med. vet. Roger Achermann Bruckner und Team

Massnahmen Coronavirus COVID-19

 

Die Kleintierpraxis Huobmatt ist zu den gewohnten Sprechzeiten geöffnet, wir bitten sie im Rahmen des Schutzkonzeptes für Tierarztpraxen, die unten ausgeführten Vorsichtsmassnahmen zu befolgen.

 

Ziel der Massnahmen ist es die Kontakte zwischen Tierbesitzer untereinander und dem Praxispersonal auf ein Minimum zu reduzieren, damit die tiermedizinische Versorgung ihrer Haustiere aufrecht erhalten werden kann.

 

1. Es kommen nur gesunde Tierbesitzer in die Praxis.

 

2. Tierbesitzer warten draussen vor der Praxis oder im Auto. Im Wartezimmer darf sich nur eine Person aufhalten. Es darf eine Person das Tier ins Sprechzimmer begleiten. Der Mindestabstand von 2 m muss eingehalten werden und wir empfehlen eine Schutzmaske zu tragen.

 

3. Tiere werden vom Praxispersonal gehalten.

 

4. Kranke Tierbesitzer oder Besitzer mit Kontakt zu erkrankten Personen informieren die Praxis vorgängig, die Krankengeschichte wird telefonisch aufgenommen und das Tier vom Praxispersonal mit entsprechenden Schutzmassnahmen vor der Praxis entgegengenommen oder es wird eine individuelle Lösung gesucht (Abgabe von Medikamenten in leichten Fällen).

 

5. Für Medikamenten- und Futterbezüge geben sie bitte eine telefonische Bestellung auf, wir bereiten die Waren für sie vor, damit es zu keinen Wartezeiten in der Praxis kommt.

 

Die Kleintierpraxis Huobmatt desinfiziert mehrmals täglich Kontaktflächen wie Türgriffe, Empfangstresen, Zahlterminals, Stühle und Toiletten. Nach jedem Patienten- und Besitzerkontakt werden die Hände gewaschen und desinfiziert.

Coronavirus COVID-19 - Eine Gefahr für Hund und Katze?

 

Aufgrund des heutigen Wissensstandes stellt das Coronavirus COVID-19 keine Gefahr für Hund und Katzen dar. In Gegenden, wo sich das Virus bereits stark ausgebreitet hat, ist es zu keinen Krankheits- oder Todesfällen bei Hund und Katze gekommen. Bereits bekannte Coronaviren bei Hund und Katze wie zum Beispiel das FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) - Coronavirus stellen keine Gefahr für den Menschen dar.

 

Ein Haustier kann im Falle eines Kontaktes zu einer erkrankten Person natürlich als "Kontaktfläche" und somit als "Überträger" funktionieren. Es ist deshalb wichtig die empfohlenen Hygienemassnahmen des BAG strikte einzuhalten und sich nach Kontakt mit einem Tier die Hände zu waschen und/oder desifizieren und Mund-Maul-Kontakt zu vermeiden.

Hundeköder - so schützen sie ihren Hund

 

Köder mit spitzen Gegenständen wie Klingen, Nägeln und Glasscherben oder Giftköder sind in der Regel in einem Gebüsch oder im Unterholz versteckt, wo wir Menschen sie nicht erkennen, für unsere Hunde aber ist das Aufstöbern eines solchen Köders dank der feinen Nase ein Leichtes. Zeigt ihr Hund auffälliges Interesse an einem solchen Ort, sollten Sie ihn unmittelbar zurückrufen, hat er bereits einen Köder aufgenommen, versuchen sie diesen aus dem Maul zu entfernen. Sichern sie den Köder, indem sie ihn in einen Kotbeutel einpacken und mitnehmen. Gerade im Fall einer Vergiftung kann dies dem Tierarzt wertvolle Hinweise auf die Art des aufgenommenen Giftstoffes geben. Für rechtliche Schritte machen sie zusätzlich ein Foto des Köders und des Fundortes.

 

Falls der Hund einen Köder gefressen hat, versuchen sie nicht mit Hausmitteln den Hund zum Erbrechen zu bringen, in der Regel kostet dies nur wertvolle Zeit und kann sich bei gewissen Giftstoffen oder bei Klingen fatal auswirken. In diesem Fall sollte unverzüglich mit einem Tierarzt/Tierärztin Kontakt aufgenommen werden.

 

Es ist auch gut möglich, dass ihr Hund einen Köder aufgenommen hat, ohne dass sie es bemerkt habeb. Folgende Symptome können auch eine Vergiftung resp. Fremdkörperköder hinweisen: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Zittern, Apathie, Krämpfe, blasse Schleimhäute, veränderter Herzschlag (zu schnell oder zu langsam), Atemnot, Fieber oder Untertemperatur, Blut im Stuhl oder im Urin. Beobachten sie diese Symptome, vor allem in Kombination, muss an eine mögliche Köderaufnahme gedacht werden und es sollte eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.

Neue Öffnungszeiten Donnertag und Samstag ab 1. Januar 2020 

 

Unsere Praxis ist neu ab 1. Januar 2020 am Donnerstag durchgehend von 0900 bis 1500 Uhr geöffnet und jeweils am 1. Samstag im Monat von 0800 bis 1200 Uhr.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

 

Dr. Roger Achermann Bruckner und Team

Reisen mit Hund und Katze


Reisen mit dem einem Tier müssen gut vorbereitet sein. Weltweit stellen Länder verschiedene Ansprüche an die Einreise mit einem Tier. Nehmen Sie deshalb bitte frühzeitig mit Ihrem Tierarzt Kontakt auf, damit die nötigen Formalitäten und Schutzmassnahmen durchgeführt werden können.


Für die Einreise aus der Schweiz in die meisten Länder der EU gelten folgende Bestimmungen:
• Das Tier braucht eine gültige Tollwutimpfung. Die Erstimpfung muss 21 Tage vor Einreise erfolgt sein.
• Ihr Hund oder Ihre Katze braucht einen Heimtierausweis.
• Ihr Kleintier muss durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein.


Für die Rückreise aus der EU in die Schweiz gelten die gleichen Bestimmungen. Einige skandinavische Länder und Grossbritannien haben spezielle Vorschriften. Für Reisen ausserhalb der EU erkundigen Sie sich am besten beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen oder bei der Botschaft des jeweiligen Landes.


Mit der zunehmenden Mobilität und Reiseaktivität des Menschen haben Reisekrankheiten bei Kleintieren stark an Bedeutung gewonnen. Vor allem Hunde, welche in südliche Länder mitreisen oder aus diesen Ländern mit nach Hause genommen werden, erkranken an den dort heimischen Krankheiten wie der Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose oder der Herzwurmerkrankung, aber auch Katzen können davon betroffen sein. Diese vier Krankheiten zeigen in der Regel einen schwerwiegenden Verlauf und können zum Tod Ihres Kleintiers führen.


Den vier Krankheiten gemeinsam ist, dass sie alle durch blutsaugende Insekten übertragen werden. Zecken sind die Überträger der Babesiose und Ehrlichiose, Sandmücken übertragen die Leishmaniose und die Herzwurmerkrankung wird durch Stechmücken verbreitet.


Ihr Tier kann vor diesen und anderen Reisekrankheiten durch Impfungen und geeignete Antiparasitika geschützt werden. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig bei uns, damit wir Ihren Vierbeiner optimal gegen ungewollte „Reisesouvenirs“ schützen können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.

Der alternde Patient

 

Durch bessere Ernährung und Fortschritte in der medizinischen Diagnostik und Therapie ist auch die Lebenserwartung unserer Haustiere in den letzten Jahren angestiegen. Mit einer höheren Lebensdauer zeigen sich aber vermehrt altersbedingte Erkrankungen bei unseren Vierbeinern. Durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen können Krankheiten in der Regel erkannt und oft auch therapiert werden.

 

Der Alterungsprozess ist einerseits individuell bedingt durch Haltungsbedingungen, Körpergewicht und Ernährung, aber auch von Tierart und Rasse geprägt. In der Regel werden Katzen später zum Senior als Hunde und grosse Hunde altern schneller als kleine Hunderassen. Vereinfacht lässt sich sagen, dass kleine Hunde und Katzen etwa ab 10 Jahren als Senior gelten, mittelgrosse Hunde ab 8 Jahren und grosse Hunde schon ab 6 Jahren. Von geriatrischen Patienten sprechen wir, wenn ein Tier die letzten 25% der zu erwartenden Lebensdauer erreicht hat.

 

In Alter nehmen viele Organfunktionen ab. Das Ziel einer Vorsorgeuntersuchung ist die Krankheiten zu entdecken, bevor Symptome entstehen, um frühzeitig präventive therapeutische Massnahmen ergreifen zu können. Neben einer klinischen Untersuchung und der Gewichtskontrolle sind im Seniorenalter regelmässige Blut- und Urinuntersuchungen sinnvoll. Auch eine Blutdruckmessung und eine Augenuntersuchung ist bei alternden Hunden und Katzen zu empfehlen. Weitere Untersuchungen wie Röntgen- oder Ultraschall ergeben sich evtl. aus den erhobenen Befunden.

 

Tiersenioren sollten mindestens einmal pro Jahr prophylaktisch untersucht werden. In der Regel geschieht dies im Rahmen der Auffrischung des Impfschutzes. Falls Sie als Besitzer Ihr Tier im Alter nicht mehr impfen lassen, weil z.B. eine alte Katze nicht mehr nach draussen geht, vergessen Sie bitte nicht den jährlichen Gesundheitscheck! Geriatrische Patienten empfehlen wir halbjährlich vorzustellen. Mit einer optimalen medizinischen Versorgung kann in der Regel gewährleistet werden, dass Hunde und Katzen ohne oder nur mit geringen Einschränkungen in Würde alt werden dürfen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.